Systematik und Strukturen
im Öffentlichen Recht

Kolloquium an der Universität Leipzig,
Juristenfakultät
im Sommersemester 2017

Donnerstag, 17 - 19 Uhr, HS 5

Das für alle Studentinnen und Studenten der Rechtswissenschaften ab dem vierten Semester - und nicht nur des Schwerpunktbereichs 2 - konzipierte Kolloquium soll helfen, die Grundkenntnisse des Öffentlichen Rechts zu vertiefen und die Technik der Falllösung (Klausurtechnik) zu verbessern. „Warum ist ÖRecht so schwer? “ -aus dieser verzweifelten Frage von Studentinnen und Studenten ist das Konzept der Veranstaltung entstanden. Sie widmet sich dem „warum “ und „wozu“ des Öffentlichen Rechts, dessen spezifischer Funktion sowie den damit zusammenhängenden Unterschieden zu der Prüfungssystematik einer Klausur im Zivil- und Strafrecht. Daran anknüpfend werden die Typen einer verwaltungsrechtlichen Klausur durchgemustert, Aufbau und Gliederungspunkte einer genaueren Betrachtung unterzogen und hinterfragt. Wegen der von den Studenten als bedrohlich empfundenen Fülle des prüfungsrelevanten Stoffs steht die netzwerkartige Verknüpfung des Wissens durch Herausarbeitung gemeinsamer Strukturen und Vermittlung einer übergreifenden Systematik im Vordergrund. Nicht die Anhäufung von Detailwissen, sondern die Entdeckung des roten Fadens anhand klassischer Fallkonstellationen ist das Ziel der Veranstaltung. Von den Teilnehmern wird die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit erwartet.

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Materialien:

01
Konditionale Normstruktur

02 Verwaltungskompetenz

03 Abgaben

© Ingo Kraft